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Großes Mosermandl

Großes Mosermandl
Großes Mosermandl

Das Große Mosermandl ist zwar nicht der höchste Gipfel in den Radstädter Tauern, aber der dominierende. Wer auf der Tauernautobahn nach Norden fährt, bekommt einen ersten Eindruck dieses eleganten Bergs. Die rassige Südfl anke ist eine Firntour vom Feinsten, verlangt aber sichere Firnbedingungen, alpine Erfahrung und eine solide Skitechnik.

Tourinfos zur Skitour auf das große Mosermandl

  • Startort/Hm: Wald/Zederhaus/1340 m
  • Zielort/Hm: Mosermandl/2680 m
  • Dauer Anstieg: 4 Stunden
  • Dauer Tour: 6 Stunden
  • Hm Gesamt: 1350 m
  • Beste Jahreszeit: April bis Mai

Start:

Ausgangspunkt des Firntourenklassikers auf das Große Mosermandl ist wieder einmal der kleine Weiler Wald auf 1340 Meter Seehöhe unmittelbar am Südportal des Tauerntunnels. Am besten parkt man direkt beim Parkplatz vor dem Schranken der Mautstraße in das Riedingtal. Die Straße ist erst ab dem Muttertag geöffnet, dann kann man mit dem Auto bis zur Schliereralm fahren. Wer dem Großen Mosermandl noch vor Beginn der Mautsaison einen Besuch abstatten will, muss auf der Straße gut zwei Kilometer bis zur Abzweigung des Güterweges auf die Jakoberalm (zirka 1500 m) in das Tal wandern; je nach Schneelage könnte ein Bike gute Dienste leisten.

Route:

Großes Mosermandl
Großes Mosermandl - Route 7

Am besten folgt man dem Güterweg zur Jakoberalm bis zur letzten Rechtskehre. (Wer es gemütlicher angehen will, kann von der Alm etwa 300 Höhenmeter nordostwärts auf den 2143 Meter hohen Schöpfing ansteigen.) Von der Gruberalm in etwa der Sommermarkierung (Wegnummer 702) folgend westwärts bis zum Beginn des Gruberkars. Durch den Karansatz direkt auf den
Gipfel zu nach Norden auf eine kleine Terrasse und auf einen Rücken, über den auch der Sommerweg Richtung Gipfel weist. Nun steigt man die Südflanke konsequent in vielen Serpentinen empor bis direkt unter den Felsaufbau des Gipfels. In den meisten Jahren ist dieser nur in leichter Kletterei zu erreichen, für harte und eisige Verhältnisse ist die Mitnahme von Leichtsteigeisen empfehlenswert.

Abfahrt:

Die Abfahrt folgt exakt dem Anstieg. Es heißt übrigens rechtzeitig anzusteigen beziehungsweise abzufahren, da der Hang durch seine reine Südexposition rasch auffirnt. Dann zu Fuß oder mit dem Rad retour zum Talausgang.